Freitag, 25. September 2015

Bildergebnis für am anfang war die schuld
 
Am Anfang war die Schuld    /  von Jane Shemilt

Klappentext:
Ein fremder Mensch lebt in deinem Haus ... Es ist deine Tochter.

Jenny Malcom ist sich sicher, alles im Griff zu haben. Ihren Job als Ärztin, ihre Rolle als Mutter von drei Teenagern und ihre Ehe. Alles läuft perfekt. Bis zu dem Abend, an dem ihre fünfzehnjährige Tochter nicht nach Hause kommt. Bange Stunden des Hoffens folgen, bis klar wird: Naomi ist spurlos verschwunden. Und plötzlich bricht Jennys perfekt organisiertes Leben zusammen. Während die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren laufen, steht die Familie Malcom vor den Trümmern ihres Lebens. Und Jenny beginnt zu ahnen, dass sie ihre Tochter doch nicht so gut kannte, wie sie immer gedacht hat …
"Der Ärztin Jane Shemilt ist ein starker Debütroman gelungen"
 
Jane Shemilt
Jane Shemilt ist praktische Ärztin und hat neben dieser Tätigkeit noch ein Diplom in Creative Writing an der Universität in Bristol erlangt. Daraufhin legte sie nach und machte auch noch ihren Master mit Auszeichnung. Die Autorin lebt mit ihren Mann, einem Professor für Neurochirurgie, und ihren fünf Kindern in Bristol. Am Anfang war die Schuld ist Jane Shemilts erster Roman.

Freitag, 11. September 2015

City of Bones


Chroniken der Unterwelt- City of Bones

City of Bones ist der erste Band einer unglaublich spannenden und packenden Reihe von Cassandra Clare.

Inhalt: die amerikanische Autorin erzählt die Geschichte der New Yorkerin Clarissa Fray, deren Leben kurz vor ihrem 16. Geburtstag völlig auf den Kopf gestellt wird. Zunächst erkennt sie, dass sie Dinge wahrnimmt, die ausser ihr niemand sehen kann. Als dann auch noch ihre Mutter entführt, ihre Wohnung verwüstet und sie von einem Dämon angegriffen wird, ist das Chaos perfekt.

Als ob das nicht genug wäre, lernt sie noch den unverschämt gutaussehenden Jace kennen, der ihr das Leben gerettet hat. Doch Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Schattenjäger, ein Dämonenjäger, genau wie seine Freunde und Kampfgefährten Alec und Isabell, die Clary mehr oder weniger herzlich in ihrer Welt, der Schattenwelt, aufnimmt.

Doch das ist nicht genug. Clary muss schliesslich auch noch erfahren, dass sie selbst eine von ihnen, den Dämonenjäger, ist. Gemeinsam versuchen sie, ihre Mutter zu finden und ihre wahre Herkunft aufzuklären. Nebenbei sollte auch noch der „Kelch der Engel“ von den bösen Mächten gerettet und die scheiternden Friedensverhandlungen der Schattenjäger gesichert werden. Ein grosser Kampf beginnt durch eine Welt voller Dämonen, Vampire, Werwölfe, Engel und anderen magischen Geschöpfen, wobei die Liebe die Situation manchmal nur verzwickter machen kann, als sie sonst schon ist…


Die Geschichte sprüht vor Fantasy. Der Erzählstil ist sehr lebendig, flüssig und voller witziger Dialoge mit so viel Schlagfertigkeit, dass es einen immer wieder zum Lachen bringt. Von der ersten Seite an, zog das Buch mich in seinen Bann und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Für mich war es überraschend, dass die Spannung das ganze Buch lang erhalten blieb und es keine einzige langweilige Passage gab. Ich war restlos begeistert und verschlang die weiteren fünf Bücher ohne Pause. Die Charaktere finde ich unglaublich gut beschrieben, wobei die Figuren mit ihren Stärken und meist liebenswerten Schwächen im Laufe der Geschichte zu meinen Freunden und Ratgebern geworden sind. Das Buch ist wirklich empfehlenswert, auch für Leser die sonst nicht so Fantasy-Bücher mögen.

Dieser Buchtipp wurde von der Schülerin Anna Flückiger verfasst.

Freitag, 4. September 2015

Buchstart 14.9.2015


 Buchstart Reim und Spiel



Reime und Fingerspiele sind für Babys das Tor zur Sprache. Tauchen Sie gemeinsam mit ihrem Kind in diese Welt der Verse und Fingerspiele ein. 
Geniessen Sie die gemeinsame Zeit.


Datum: Montag 14.9.2015
Ort: Bibliothek Huttwil
Zeit: 09:30 - 10:30 Uhr

Kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich
Alle Interessieren sind herzlich wilkommen.

Donnerstag, 27. August 2015

Lesetipp: Weil ich Layken liebe



Lesetipp: Weil ich Layken liebe
Roman 
Colleen Hoover
dtv
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Genre: Jugendbuch
weitere Bände: Weil ich Will liebe (Band 2), Weil wir uns lieben (Band 3)

Beschreibung:

Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz grossen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz grosse Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Meine Meinung:

Auf mich wirkte das Buch zuerst nur wie eine schöne Romanze, ein Buch wie viele andere. Doch als ich es zu lesen begann, bemerkte ich, wie falsch ich damit lag. Es ist viel mehr, es ist eine tiefgründige Geschichte um Liebe, Tod, Enttäuschungen, Freundschaft und Trauer.

Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, reisst einem die Geschichte von Layken und Will immer in einen tieferen Bann aus Verzweiflung, Freude und Angst und man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Colleen Hoover beschreibt die Protagonisten so authentisch und liebevoll, dass sie einem schon von Beginn der Geschichte unglaublich ans Herz wachsen. Immer wieder werden die Gefühle der Charakteren auch in Gedichten oder Songtexten ausgedrückt. Obwohl ich das bisher kaum aus Büchern kannte, waren oft gerade die sogenannten Poetry Slam-Abende die einfühlsamsten und fesselndsten Momente des Buches.

Emotional betrachtet sitzt man wie in einer Achterbahn, die ständig auf und ab geht. Während man im einen Moment noch über den Humor der Brüder von Layken und Will, Kel und Caulder, lacht und alles in Ordnung ist, stimmt einem schon auf der nächsten Seite eine fatale Wendung unfassbar traurig.

Was mir wirklich gefallen hat, waren nicht nur die schönen Momente zwischen den Hauptcharakteren oder die schon vom ersten Treffen tiefe Freundschaft zwischen Layken und der unglaublich sympathischen -wenn auch leicht verrückten- Eddie, sondern dass einem die traurigen Szenen sowie die Gedichte zum Nachdenken über die Prioritäten im eigenen Leben nachdenken lassen. Sie zeigen uns, was wirklich zählt, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Dieser Buchtipp wurde von Amy Minder verfasst.

Donnerstag, 30. April 2015

Buchstart


Jeannette Walls - Die andere Seite des Himmels

Roman
Hoffmann und Campe

Die zwei Schwestern Liz und Jean, genannt Bean, leben mit ihrer chaotischen und egozentrischen Mutter in der 70-er Jahren in Kalifornien. Die Mutter, eine Folksängerin, die sich von allen verkannt fühlt, möchte ihre Musikkarriere vorantreiben und verreist darum öfter für einige Tage. Die Mädchen haben sich an diese Situation gewöhnt, passen gut aufeinander auf und lieben ihre Mom trotz allem sehr. Immer wenn neue Probleme auftauchen, verspricht die Mutter den Kindern Besserung.
Als die Schwestern einmal eine ungewohnt lange Zeit allein sind, erhalten sie einen Brief.
 

 

Meine liebste Liz, meine süsse Bean,
es ist drei Uhr morgens, und ich schreibe Euch aus einem Hotel in San Diego. Ich weiss, ich war in letzter Zeit nicht gerade in Topform, und um meine Songs fertig zu schreiben – und die Mutter zu sein, die ich sein will -, brauche ich ein bisschen Zeit und Raum für mich. Ich muss wieder magische Entdeckungen machen. Und ausserdem bete ich um Ausgeglichenheit. Ihr müsst wissen, dass mir nichts auf der Welt wichtiger ist als meine Mädchen und dass wir bald wieder zusammen sein werden, und dann wird das Leben besser, als es je war! Für die beiliegenden 200 Dollar bekommt ihr genug Hühnerp
astetchen, bis ich wieder da bin.
Kopf hoch, und immer schön die Zähne putzen!
In Liebe
Mom
 


Liz und Bean spüren instinktiv, dass die Mutter nicht so bald zu ihnen zurückkehren wird. Als die örtliche Fürsorge hellhörig wird, beschliessen die Mädchen zu verschwinden und bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Virginia Zuflucht zu suchen. Mutterseelenallein legen sie den langen Weg zurück. In Byler, dem Heimatort ihrer Mutter, werden die Schwestern mit einer ganz anderen Welt und anderen Wertvorstellungen konfrontiert. Sie lernen eine andere Sicht auf ihr Land kennen. Zu ihrem etwas merkwürdigen, aber liebenswerten Onkel entwickeln sie zaghaft eine gute Beziehung. Sie spüren aber, dass ihre Familie in der Kleinstadt eine Sonderstellung einnimmt. Liz und Bean kämpfen gegen Vorurteile und Widerstände an und die enge Beziehung zueinander wird öfter auf die Probe gestellt.

Jeannette Walls beschreibt keine heile Welt. Der nie versiegende Lebensmut und die grosse Zivilcourage der Mädchen sind bewundernswert. Die Geschichte ist fiktiv und leicht zu lesen. Viele Begebenheiten sind jedoch angelehnt an die unkonventionelle Biografie und an Erfahrungen der Autorin. Jeannette Walls führte mit ihren Eltern und zwei Geschwistern ein Vagabundenleben. Der Vater hatte keine richtige Arbeit und die Mutter kümmerte sich wenig um die Kinder. Der Magen knurrte und das Dach über dem Kopf fehlte. Trotzdem sagt Jeannette Walls heute, dass sie eine glückliche Kindheit verbracht habe.