Stef Stauffer: Marthas Gäste
Martha
erinnert sich. An ihren Mann, an ihre Brüder und Schwestern, an die
Eltern und die Kinder. Martha erinnert sich an die vergangene Zeit, als
die Verwandtschaft bei ihr im Haus ein- und ausging und sie am
Stubentisch deren Geschichten erfuhr. Die kann sie heute noch alle
erzählen. Etwa die, wie der Hermann Mechaniker werden wollte, weshalb das Friedi Schulden hatte oder warum
der Adolf nie geheiratet hat. Das weiss Martha alles noch. Welcher Tag
heute ist, das weiss sie nicht. Auch nicht, ob sie bereits gegessen hat
und warum die Tabletten schon wieder fehlen.
So alltäglich die geschilderten Episoden auch scheinen, steckt doch in jeder eine Prise Enttäuschung, ein geplatzer Traum oder ein Ereignis, welches einen Einschnitt in der jeweiligen Biografie bedeutet. Es geht um Geld und Liebe, Tod und Zukunftspläne, Familie und Freundschaft. Eine exemplarisch anmutende Familiengeschichte in der Berner Landschaft der 1910er bis 1990er Jahre entsteht. Stef Stauffer lässt die dienstfertige Martha derart ungehemmt erzählen, dass Martha die schillerndste Persönlichkeit des Hauses wird. (Klappentext)
Donnerstag, 4. Mai 2017
Dienstag, 18. April 2017
Der 5. Band der Clifton - Saga ist da!
Die Clifton Saga von Jeffrey Archer ist eine der großen historischen Romanreihen der Neuzeit. Die große Saga um die Familie der Cliftons und Barringtons spielt Mitte des 20. Jahrhunderts. Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen.Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles und Emma Barrington kennen, die Erben einer Schifffahrtsdynastie. Die Wege der Familien Clifton und Barrington sind gezeichnet von Glück, Machtspielen und Schicksalsschlägen.
Wer schon lange darauf wartet, zu erfahren, wie es mit der Familie Clifton weitergeht, reserviert sich am besten das Buch in der Bibliothek. Denn die Nachfrage ist gross.
Samstag, 15. April 2017
Sag mal Danke, du Frosch!
Werner Holzwarth und Daniela Kulot
Alle sagen "Danke". Alle außer Frosch. Der sagt keinen Pieps. Nicht mal, wenn er eine leckere Schnake geschenkt bekommt. Aber das geht doch nicht. Oder?
Eine schlaue Geschichte über den Sinn und Unsinn von Benimmregeln, augenzwinkernd und warmherzig erzählt und gemalt.
Dieser Text der Buchrückseite stimmt mit dem persönlichen Empfinden überein.
Montag, 27. März 2017
Schlinkepütz, das Monster mit Verspätung
Susan Kreller
mit Bildern von Sabine Büchner
Carlsen Verlag
Schlinkepütz ist ein Monster
zum Gernhaben, obwohl es sich fast nichts sagen lässt und alle
Hundsgemeinheiten eines Monsters beherrscht. Es grüsst nicht, erschreckt alte
Frauen, und rülpst nach dem Cola trinken so laut wie ein Sommergewitter. Sein
Fell leuchtet im grimmigsten Haifischblau und wie alle Monster spielt
Schlinkepütz gerne Triangel. Aber es bringt seine Mitmonster immer wieder zur
Verzweiflung – es ist das unpünktlichste Monster auf dieser Erde.
Unpünktlichkeit ist bei den Monstern strengstens verboten.
Eines Tages nahm sich
Schlinkepütz vor, ein pünktliches Monster zu werden. Gleich am nächsten Tag
hatte er drei Termine, die er auf keinen Fall verpassen wollte. Ein Arzttermin,
aber ausgerechnet am Morgen hat sich der Wecker von Schlinkepütz einen Zeiger
gebrochen und vor lauter Schmerzen vergass er zu klingeln. Beim nächsten Termin
wurde es auch nicht besser. Wie alle Monster musste Schlinkepütz im Tram einen
stinkenden Käse in einer Tasche eines Menschen verstecken. Es gab nichts
Schöneres als naserümpfende Mitreisende. Aber oh weh, er verpasste
auszusteigen. Am Nachmittag hatte er Triangel-Unterricht. Unglücklicherweise
musste er sich auf dem ganzen Weg mit Blaumeisen streiten. Als er endlich bei
der Musikschule ankam, hing ein Plakat an der verschlossenen Türe: «Wegen
Verärgerung geschlossen!»
Alles umsonst. Schlinkepütz
setzte sich müde vor eine Haustüre. Nach einigen Minuten ging die Türe auf und
seine Freunde riefen: «Du bist drei Minuten zu früh!» Da fiel es Schlinkepütz
ein, heute war Spielabend. Alles war gut und kein einziger Würfel verdrehte die
Augen.
Ob diese Pünktlichkeit
anhält? Schlinkepütz hat ja so viel zu tun: Pizza backen, Frühlingsputz, Briefe
austragen, Triangel-Unterricht und sogar Babysitten.
In diesen sechs Kurzgeschichten
in diesem Buch geht es um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Liebe, ums Feiern,
Aufräumen und Essen. Alles Geschichten aus dem Kinderalltag.
Ein ideales Vorlesebuch für
kleine Monsterfreunde!
Mittwoch, 8. März 2017
Hauptversammlung und Lesung
Einladung zur Hauptversammlung des Bibliotheksvereins Huttwil
Mittwoch 22. März 2017 19.30 Uhr
im Grotto Ticinese
Anschliessend Lesung mit
Hanspeter Müller-Drossaart
Dienstag, 28. Februar 2017
Dienstag, 21. Februar 2017
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